Die Outdoor and Offroad Association International e.V. (OAI) fördert den Outdoor- und Offroad-Sport. Besonders der Breitensport und die Jugendförderung sowie auch die Verkehrssicherheit und die Verkehrserziehung sind Ziele der Vereinigung. Die OAI vertritt die Interessen ihrer Mitglieder und unterstützt sie bei der Sportausübung, Erholung und Freizeit. Die OAI betreut Rennserien und Einzelveranstaltungen. Insbesondere der Cross-Country-Sport und dessen Ableger sowie dessen Nachwuchsförderung ist eines der Hauptanliegen. Dabei soll dieser Sport einer möglichst breiten Schicht von Sportlern zugängig gemacht und auf Bürokratismus verzichtet werden. Die OAI arbeitet in Deutschland eng mit dem ADAC zusammen, ist aber eigenständig und unabhängig. In Italien ist der Breitensportverband UISP Kooperationspartner.
Paulo Goncalves ist neuer Deutscher Cross Country Meister
Vor dem Finale in Bauschheim hatten sich theoretisch noch fünf Fahrer Hoffnungen auf die Meisterkrone ausrechnen können. Neben Goncalves waren dies Chris Weiß (TM), Mike Hartmann (Husaberg), Chris Gundermann (Honda) und der Slovake Josef Kulhavy (TM). Und so entwickelte sich auf der eng gesteckten, hervorragend präparierten, waldigen Strecke ein harter Fight. Die engen Punktabstände in der Meisterschaftswertung waren Garant für einen abwechslungsreichen und spannenden Rennverlauf mit Positionskämpfen bis zur letzten Runde.
Battle-X 2011Dominanter Furchenadel Der größte Feind von Freiluftveranstaltungen ist das Wetter. Dieser Feind war bei der 2. Battle-X im mittelfränkischen Treuchtlingen ziemlich mächtig. Über das Wochenende verteilt besuchten trotzdem über 2000 Motorsport-Fans dieses actiongeladene Motorrad-Offroad-Rennen. Pünktlich zum Wochenende hatte sich der Himmel verdunkelt und am Freitagabend ein mächtiges Gewitter über die Strecke geschickt, das mit rund 40 Litern Wasser pro Quadratmeter den vorbereiteten Acker in eine Schlammwüste verwandelte. Zum Glück trocknete das Gelände am Samstagvormittag schnell ab, so dass zum Start der Rennen perfekte Bedingungen herrschten.
Endurance-Day 2011 Eurospeedway LausitzNeue Location – Offroad-Show der neuen Art
Erstmals traf sich die deutsche Offroad-Gemeinde zum traditionellen European Endurance-Day am Eurospeedway Lausitz, um dort ihrer verrückten Leidenschaft zu fröhnen: Offroad bis zum Abwinken. Nur zur Erinnerung: Das Abwinken kam bei den Quads nach 12 Stunden, bei den Bikes nach 24 Stunden.
European 24h Endurance DayAm Pfingstwochenende wird am Eurospeedway Lausitz eines der europäischen Highlights der Offroad-Saison geboten. Der European Endurance Day ist das größte 24-Stunden-Offroad-Rennen Europas und mit über 1000 Startern natürlich auch die größte Offroad-Veranstaltung in Deutschland! Am 10. Juni abends werden zunächst über 300 Quads auf ein 12-Stunden-Rennen geschickt, gefolgt von über 700 Motorrädern, die sich am Samstagabend in das 24-Stunden-Nonstop-Rennen stürzen werden. Mit insgesamt 36 Stunden Rennaction und zwei Partynächten wird der Endurance Day 2011 am Lausitzring sicherlich das Offroad-Pflicht-Event der Saison 2011. Durch das Engagement des Lausitzrings ist der Eintritt zu diesem Event frei! Der BABOONS 24h Endurance-Day ist ein nonstop Offroad-Race für jedermann. Als führender Event dieser Art in Europa wird dieses Rennen im Juni 2011 zum 8. Mal in Folge als feste Einrichtung im BABOONS Tourkalender geführt. Der Endurance Day kann von den Teilnehmern in Team zu je zwei, drei oder vier Fahrern „überlebt“ werden. Die ganz Harten jedoch wählen die Ironman-Class: Ein einsamer Pilot gegen die 12 bzw. 24 Stunden Offroad-Herausforderung. Bei der Prestige-Class geht`s richtig zur Sache. Sie wird fast ausschließlich von Werks- bzw. Importeurteams besetzt, denn hier zählt das Image und die alles entscheidende Frage: Hält das Fahrzeug?
GCC-Saison-Rückblick
Die Deutsche Cross Country Meisterschaft 2010 ist Geschichte - und was für eine. Insgesamt gab es in der abgelaufenen Saison 4.414 Starts, es wurden 75.038 Runden auf sieben tollen Cross-Country-Strecken gedreht, was einer gefahrenen Gesamtdistanz von 502.754 Kilometern entspricht. Die 1215 eingeschriebenen GCC-Piloten samt Gastfahrern umrundeten also zusammen etwa zwölfeinhalb Mal die Erde oder flogen zum Mond und fast wieder zurück. Das ist Breitensport pur. Und dabei steht am Ende einer als unangefochten Schnellster fest: „Mr. Cross-Country" Simo Kirssi. Kirssi war bereits nach dem vorletzten Lauf in Mühlhausen vorzeitig neuer Deutscher Cross-Country-Meister. In einem hochdramatischen Rennen sicherte er sich auf der 450-er BMW mit einem dritten Tagesrang den Titel. Dritter nur deshalb, weil in einer wahren Schlammschlacht seine Maschine nur 50 Meter vor dem Ziel Wasser schluckte und dabei Schaden nahm und er sie deshalb zu Fuß ins Ziel schieben musste. Den Sieg erntete so sein finnischer Landsmann Samuli Aro, der seine KTM unbeschadet über die Ziellinie brachte, vor dem jungen Chris Gundermann (Yamaha). Glück hatte Kirssi dabei auch noch. Der Lauf wurde nämlich wegen der chaotischen Wetterverhältnisse früher abgewunken.
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